Welches Werkzeug benötigt ein Handwerkseinsteiger?

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Inzwischen ist es einige Jahre her, seit dem ich mit der Holzbearbeitung angefangen habe und die Auswahl an Werkzeug ist seit dem deutlich gewachsen. Am Anfang verwendete ich hauptsächlich Handwerkzeug. Die Japansäge war mein bester Freund. Geht mit ihr der Schnitt doch butterweich, nahezu winkelgetreu und gerade.

Doch mit der Zeit wuchsen die Ansprüche und immer wieder wurde nicht wenig Geld in neue Maschinen investiert. Allerdings haben Maschinen einen großen Nachteil. Sie machen sehr viel Dreck und verteilen ihn in der Raumluft. Eine Absauganlage ergibt sich bei der Verwendung vieler Maschinen fast von selbst.

Welche Werkzeuge habe ich am Anfang besessen?

Am Anfang bestand mein Sortiment an Werkzeugen aus: Fuchsschwanz, Schraubendrehersatz, Akkuschrauber + Bits, Bohrersatz, einem Zollstock, einem Winkel und einer Wasserwage. Und schon damit habe ich einige ansehnliche Projekte hinbekommen. Was mir stets eine große Hilfe war, ist eine Werkbank mit Spannmöglichkeit:

Bild von Werkbank mit Spannzange

Diese Werkbank sollte möglichst stabil und schwer sein. Schwer vor allem, um dass sie beim Sägen nicht anfängt zu kippeln. Die Spindel für den Bau der Werkbank kann hier bezogen werden: Feine Werkzeuge Die Führungen sind aus Aluminiumrohr gefertigt und machen einen guten Job. Schließlich führen sie die Spannzange nur und müssen keine großen Kräfte aushalten. Die eigentliche Arbeit hat die Spindel. Mit dieser Grundausstattung war nun schon einiges möglich.

Wo kaufe ich mein Werkzeug?

Hier gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder man kauft gleich richtig und achtet auf Qualität, oder man möchte erst einmal schauen, ob das Hobby etwas ist und kauft entsprechend günstig. Im ersten Fall sollte man gleich auf Markenware achten. Bosch zum Beispiel stellt nicht nur elektrische Maschinen, sondern auch viel Handwerkzeug sowie Verbrauchsmaterial wie Bohrer und Bits her. Hierbei sind meine Bezugsquellen hauptsächlich der örtliche Baumarkt, sowie Amazon. Hier mal einige Links zu gutem Einsteigerwerkzeug:

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Die verlinkten Artikel sind aus eigener Erfahrung hochwertige Produkte und bereiten auch nach längerem Gebrauch noch immer Freude bei der Arbeit. Gerade die Wahl des Akkuschraubers fiel mir schwer. Ich bin bisher überzeugter Bosch-Fan. Allerdings fanden sich in den Amazon-Kundenrezensionen viele Kommentare, dass die Bosch-Akkusschrauber nicht mehr lange halten und kurz nach Ablauf der Garantie sich der Motor verabschiedet. Daher habe ich mich für die Verlinkung eines Metabo-Akkuschraubers entschieden. Auch Metabo ist eine bei den Holzbastlern beliebte Qualitätsmarke.

Wie weiter oben beschrieben, kann man teueres und qualitativ hochwertiges Werkzeug kaufen, muss man aber nicht. Wer erst einmal rein schnuppern will, dem bieten die Discounter, allen vorran LIDL inzwischen ein umfangreiches Sortiment: Link zu den Parksideartikeln aus dem LIDL.Programm.

Der Vorteil von Handwerkzeugen

Was für einen Vorteil sollen Handwerkzeuge haben? Mit Maschinen bin ich doch viel schneller und oft präziser/genauer?” Richtig. Das ist der Vorteil von Maschinen. Sie arbeiten genauer und präziser. Wenn ich beispielsweise mit der Japansäge mir einen Balken zurecht säge, dann dauert das gut 3x so lange, wie mit der Kappsäge und ich habe einen perfekten 90° Winkel.

Aber die Japansäge hat kein Stromkabel, über welches ich in einem unbedachten Augenblick stolpern könnte. Dem Stromzähler ist die Japansäge relativ egal, da sie keinen Strom benötigt. Ich kann die Japansäge auch während der Mittagszeit in meiner Kellerwerkstatt nutzen, da sie gegenüber der Kappsäge nahezu flüsterleise arbeitet. Und… ganz wichtig: Die Späne fallen direkt nach unten und sammeln sich auf dem Boden. Bei der Kappsäge, wird das Holz in feinste Späne zerfetzt, welche zudem in die Luft geschleudert werden. Nach dem Schnitt ist die Luft voll mit Feinstaub.

Selbst eine Absauganlage schafft es nicht, jeglichen Feinstaub, der beim Sägen mit der Kappsäge entsteht, abzusaugen. Und die Absauganlage nimmt selbst wieder wenigstens 1000W aus der Steckdose auf. Zusammen mit der Kappsäge, sind da schnell die 3600W Maximalbelastung für eine 230V Leitung erreicht.

Inzwischen gibt es bei Youtube sogar wieder einige Heimwerker, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, möglichst wenig auf elektrische Maschinen zurück zu greifen. Denn noch vor einem knappen Jahrhundert waren elektrische Handwerkshelfer rar und Tischler und Schreiner hatten kaum eine andere Möglichkeit, als jeden Schnitt, jede Aussparung, jeden Hobelstrich per Hand zu machen. Wenn man sich dann diese Kunststücke von damals anschaut, dann kann man gut erahnen wie viele Stunden mühsamer Handarbeit in einer einzigen Kommode stecken. Entsprechend gut und umsichtig wurde auch das Werkzeug behandelt.

So, das wärs dann fürs Erste. Dies ist der Einstiegsbeitrag für die neue Kategorie “Handwerk”. In dieser werden zukünftig weitere Tipps und Tricks bezüglich Handwerk und Holzverarbeitung, sowie Produktests, Reviews und Empfehlungen zu finden sein.

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