PiSat 2.1 – die neue Version

Link zur Satellitenbildgalerie meines Testsystems, bestehend aus Rpi 3B, PiSat in Vollversion, Nooelec SDR-Stick und einer selbst gebauten QFH-Antenne.

Update – Version 2.13 ist online

Als erstes wieder ein aktueller Blick auf die Programmoberfläche:

In Version 2.12 vom 14.07.2020 sind die eingerahmten Funktionen dazu gekommen. Es kann nun gewählt werden, ob die kleinen Vorschaugrafiken erstellt werden sollen. Diese werden allerdings erst erstellt, wenn der Homepageupload “Webseitenupload an” ausgewählt ist. Auch die Funktion “nachts neu starten” ist dazu gekommen. Diese Funktion startet den Raspberry Pi nachts um 2 Uhr neu und soll eventuellen Fehlern vorbeugen.

In Version 2.13 vom heutigen 15.07.2020 wurde der Fehler, welcher Teilweise beim Programmstart, während der Ermittlung der kommenden Satelliten auftrat, behoben. Sollte dieser Fehler dennoch wieder auftreten, so wird sich das Programm zukünftig selbst neu starten.

Update – Version 2.11 ist online

In Version 2.11 wurden 2 neue Schaltflächen hinzugefügt. Mit diesen ist es möglich PiSat erneut zu installieren bzw. einen Autostart-Eintrag ins System zu schreiben. Diese beiden Buttons wurden hinzugefügt, für den Fall das die automatische Installationsroutine, welche beim ersten Programmstart ausgeführt wird, nicht erfolgreich abgeschlossen wurde.


Hallo allerseits. Nach langer Arbeit ist es geschafft. Es ist eine neue PiSat-Version online.

Was macht PiSat?

Das Projekt PiSat geht aus einem Satellitenrecorderprogramm für meinen Banana-Pi Wetterstationsrechner hervor, den ich einst für meine Wetterstation programmiert hatte. Das Programm bezieht von WxToImg die Zeiten, an denen ein Wettersatellit den eigenen Standort überfliegt (konkret sind dies NOAA15, 18 und 19, sowie Meteor M2-1 und M2-2). Beginnt ein Satellitenüberflug, so wird ein Phytonscript gestartet, welches per RTL-SDR-Stick den Satelliten als WAVE-Datei aufzeichnet. Dieses Phytonscript wurde unter GNURadio geschrieben und stetig weiter entwickelt. Inzwischen behinhaltet es auch eine automatische Korrektur der Dopplereffekt bedingten Freuenzverschiebung. Ist der Überflug zu Ende, so wird die aufgezeichnete WAVE-Datei im Falle eines NOAA-Satelliten an WxToImg übergeben, welches daraus 3 Satellitenbilder generiert. Diese 3 Bilder sind ein visuelles Bild (bei Dunkelheit ersetzt durch ein mittleres Infrarotbild), ein nahes Infrarotbild und ein thermisches Bild. Das thermische Bild wird aus den Temperaturdaten des nahen Infrarotbildes von WxToImg errechnet. Diese 3 Bilder können zusammen mit Vorschaugrafiken und einer HTML-Bildergalerie automatisiert per FTP auf die eigenen Webseite hoch geladen werden. Im Falle eines Meteor-Satelliten geschieht nach der Aufzeichnung nichts weiter. Die Bilddekodierung erfolgt bei Meteorsatelliten am Windowsrechner, wo das Satellitensignal per SDRSharp dekodiert und über eine weitere Software in ein Bild umgewandelt wird. Das Programmpaket zur Meteor-Dekodierung ist hier zu finden.

Was ist neu?

Am Programm selbst hat sich nicht viel geändert. Die große Änderung kommt beim Erststart zum Tragen. Denn PiSat2.1 kann als erste PiSat-Version alle zur Funktion benötigte Software selbstständig herunter laden und installieren. Daher kommt PiSat ab dieser Version nicht mehr als Image daher, sondern als einzelne Datei.

Der Download

Direkter Download per Browser über den Raspberry Pi
Wenn Ihr gerade am Raspberry Pi sitzt, dann könnt Ihr direkt hier klicken und PiSat über den Browser herunter laden. Danach ist mit dem Datei-Explorer zum Download-Ordner zu gehen, dort die Datei “PiSat21” zu suchen und per Rechtsklick die Option “Ausführen” auf “Jeder” oder “Besitzer” zu setzen. Erst dadurch wird PiSat21 ausführbar. Ein Doppelklick auf PiSat21 startet nun das Programm.

Das Programm lädt beim Erststart alle benötigte Software herunter und installiert sie. Dies geschieht in einem Terminal-Fenster. Für diese Variante habe ich mich entschieden, da so zu sehen ist, was gerade passiert. Denn nichts nervt mich mehr, wenn der Rechner rödelt und rattert und keiner weiß was er gerade tut und wie lange es noch dauern wird. Die Installation ist in mehrere Abschnitte unterteilt, welche jeweils durch eine Eingabe erklärt werden und bestätigt werden müssen. Nach Download und Installation aller Software wird auch WxToImg erstmalig gestartet. Hier müsst Ihr nun den Lizenzbedingungen zustimmen und Euren Standort angeben. Zu guter Letzt startet der Raspberry neu. Hierdurch wird sicher gestellt, dass die frisch installierte Software beim Systemstart aktiv wird. Da sich PiSat in den Autostart einträgt, startet PiSat fortan beim Systemstart. Auch erstellt PiSat eine Samba-Netzwerkfreigabe. Über den Namen Eures Raspberrys bzw. dessen IP könnt Ihr in der Netzwerkfreigabe 2 Ordner finden. Zum einem den Ordner “NOAA”, in welchem das komplette PiSat-Programm zu finden ist, als auch der Ordner “Meteor”, in dessen Unterordner “Audio” die aufgezeichneten Meteor-Aufnahmen zu finden sind.

Über die Netzwerkfreigabe können mit dem Windows-PiSat-Editor die PiSat-Einstellungen vom Windows-Rechner aus geändert werden. Somit kann der Raspberry Pi, auf welchem PiSat läuft, auch gern in unzugänglichen Ecken installiert werden.

Das Softwarepaket zum Dekodieren der Meteor-Satellitenbilder ist hier zu finden: Downloadlink

Neu: 30 Tage Testversion – beschränkte Testversion – bezahlte Vollversion

Auch neu sind die 3 Versionen, in denen PiSat nun laufen kann. Dies sind:

30 Tage Testversion

In den ersten 30 Tagen stehen alle Funktionen zur Verfügung. Hier könnt Ihr Euch richtig austoben und das Programm auf Herz und Nieren testen. Im Titel des Programms ist auch stets das Datum zu finden, an welchem die Testversion endet.

beschränkte Testversion

Sind die 30 Tage rum, wechselt das Programm in den Modus “beschränkte Testversion”. Das Programm wird nicht gänzlich deaktiviert, ist dem aber sehr nah. Denn jetzt werden die Satelliten (NOAA und Meteor) nur noch als Wave-Datei aufgezeichnet. Wurden die NOAA-Satelliten bisher stets nach Empfang gleich dekodiert und als Bilddateien gespeichert, so passiert dies nun nicht mehr. Auch die übrigen Funktionen wie Webseitenupload, “alte Dateien löschen” oder “Script ausführen” sind dekativiert.

bezahlte Vollversion

Hier sind alle Funktionen zeitlich unbegrenzt verfügbar. Um die Entwicklungsarbeit zu honorieren und den Blog zu finanzieren, wurde die Freischaltgebühr auf 45€ angehoben. Ein Freischaltcode kann über info@howablog.info angefragt werden. Ihr erhaltet dann eine Mail mit den Zahlungsinformationen. Gezahlt werden, kann per Banküberweisung oder PayPal. Die meisten haben bislang zu PayPal gegriffen, da die Zahlung hier sehr viel schneller abläuft als bei einer Banküberweisung. Da ich mehrmals am Tag, meine Postfächer prüfe, ist es sehr wahrscheinlich das noch am gleichen Tag eine Mail mit Rechnung und darin enthaltenen Freischaltcode raus geht. Apropos Rechnung, für diese benötige ich eine Rechnungsadresse. Daher bitte ich darum, diese in Eurer ersten Mail mitzuschicken. Diese Adresse dient lediglich dazu, eine korrekte Rechnung erstellen zu können und wird in keinsterweise anderweitig verwendet. Der Freischaltcode wird basierend auf Eurer Mailadresse generiert. Wenn Ihr diesen ins PiSat-Programm eingebt, muss folglich im Feld “Mailadresse” Eure Mailadresse angegeben werden. Bei erfolgreicher Freischaltung, erfolgt eine entsprechende Programmmeldung das dass Programm erfolgreich freigeschaltet wurde und fortan in vollem Umfang genutzt werden kann. Danach startet sich das Programm selbst neu. Im Programmtitel erscheint am Ende der Zusatz “bezahlte Vollversion”.

Die Frage, “Was ist PiSat und was macht es” wird in der Projektvorstellung ausgiebig behandelt. Kurz gesagt: PiSat verwandelt einen Raspberry Pi mittels RTL-2832U DVB-T Stick in einen Wettersatellitenempfänger zum Empfang der polar umlaufenden NOAA und Meteor Wettersatelliten.

Videos zum Thema PiSat:

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