Green Screen für YouTube-Videos

Hallo allerseits. Derzeit ist hier leider nicht zu viel los. Das liegt daran, dass ich derzeit viele Videos für meinen neuen YouTube-Kanal produziere, welche dann auch in diesem Blog eingebunden werden. Verwendet wird hierfür relativ viel, mein neuer Green Screen.

Dieser besteht genau genommen nur aus einem grünen Tuch. Wenn man bei Amazon “Green Screen” als Suchbegriff ein gibt, findet man hauptsächlich viele Gestelle mit einem grünen Tuch dazu. Da ich nun handwerklich nicht ganz ungeschickt bin, habe ich mir das Gestell mal eben selbst aus Holz gebaut. Auch das grüne Tuch war nicht das Thema. Ein 1,5m x 2m großes Tuch habe ich für 15€ bekommen (Siehe AmazonListe, erster Eintrag, der Mode/Dekostoff). Das Tuch wird nun einfach per Leimzwingen am Holzgestell befestigt.

Wofür einen Green Screen verwenden?

In erster Linie, um die eigene Wohnung zu verstecken 😉 . Ich möchte in meinen Videos nicht jedem unsere Wohnung zeigen. Ist eben Privatsphäre. Und ich habe schon in den 2000er Jahren gern mit Transparenzeffekten gearbeitet. Damals hatte unser Rechner allerdings wahnsinnig zu tun, wenn ich mal ein paar Sekunden Transparenzeffekt bei einem 640 x 480 Pixel großen Video haben wollte.

Heute sieht die Sache da schon deutlich besser aus. Und mit Davinci Resolve ist es ein Kinderspiel das grüne Tuch in einen transparenten Hintergrund zu verwandeln. Da gestaltet sich die Ausleuchtung des selbigen schon schwieriger. Denn es gilt Schattenwurf auf das grüne Tuch zu vermeiden. Wie gut, das sich die kleine Firefly 8S über ihre SmartphoneApp per WiFi fernsteuern lässt. Somit hatte ich stets ein Kontrollbild auf dem Handy und die korrekte Lampenanordnung war schnell gefunden.

Wie solche Transparenzeffekte aussehen können, zeigt dieses Video:

Selbstgebaute Lampen

Auch die Lampen hätte ich natürlich bestellen können. Aber nee… Werkeln in der Werkstatt macht auch viel Spaß. Kurz im Baumarkt 2x E27-Fassungen sowie 2x 2m 230V Zuleitung mit Stecker gekauft und ab in die Werkstatt. Bei heraus gekommen ist dies:

Die Lampen hatte ich noch da. Sie dienten vor der LED-Revolution als Raumbeleuchtung und lagen nun sicher das eine oder andere Jahr ungenutzt im Schrank. Die Füße stammen vermutlich aus der Fensterbrett-Abteilung und wurden mal aus der Holzzuschnitt-Restekiste mitgenommen. Die Rohre sind einfaches 40iger PVC-Abflussrohr und die Brettchen, in denen die E27-Fassungen verschraubt sind, waren einst Teil eines 2m x 14cm Fichten-Glattkantbrett. Die Bohrungen für die E27-Fassungen sind ebenso wie die Bohrungen für die Rohrdurchführungen 40mm im Durchmesser. Daher sitzen die Brettchen straff, können aber einfach auf dem Rohr hoch und runter geschoben werden. Es ist kein Spannen mittels Schnellspanner oder Verschraubung notwendig.

Wenn die kommenden Tage noch die bestellten Reflektorschirme eintreffen (Siehe AmazonListe, letzter Eintrag, die beiden Schirme von Neewer), wird an die Brettchen noch eine Montagemöglichkeit für diese Schirme geschaffen und dann geht alles Licht der Energiesparlampen in Richtung Green Screen.

Nachtrag:
Inzwischen sind auch die beiden Schirme angekommen. Und sie tun, was sie sollen. Sie sind innen mit Alu bedampft und reflektieren das Licht zum Green Screen. Hinter den Schirmen ist es schön dunkel, davor noch heller als ohne Schirm.

Alles in allem, eine sehr gelungene und zudem günstige Art zu einem Green Screen zu kommen.

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